Die Ukraine kommt nicht zur Ruhe. Der erste Schritt zur Versöhnung beider Konfliktparteien ist neben dem Ende der Kampfhandlungen eine Bestandsaufnahme der jeweiligen Perspektiven und Bedürfnisse, sagt Prof. Dr. Martin Leiner von der Universität Jena. Er ist Sprecher des Jenaer Zentrums für Versöhnungsforschung. Wie die Konfliktparteien ihre emotionale Verfeindung überwinden können, damit befasst sich die 4. Internationale Sommerschule. Sie wird vom 22. bis 28. August vom Jenaer Zentrum gemeinsam mit dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung veranstaltet. 20 Nachwuchswissenschaftler – darunter Theologen, Politikwissenschaftler, Historiker, Soziologen und Psychologen – kommen zusammen, um sich über aktuelle Ansätze der Versöhnungs- und Friedensforschung auszutauschen. cd
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