Historiker der Friedrich-Schiller-Universität und Geophysiker aus dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien sind an einer Ausstellung über den Karlsgraben in München beteiligt. Die Schau, die am 4. September im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege eröffnet wird, gibt Einblicke in eine 1200 Jahre alte Großbaustelle, über die nach wie vor nur wenig bekannt ist. Auf Initiative Karls des Großen wurde im 8. Jahrhundert mit dem Bau eines Kanals begonnen, der Rhein und Donau verbinden und damit neue Transportwege erschließen sollte.
Unklar ist bis heute, ob der Kanal überhaupt fertiggestellt wurde, wie lange dort gebaut wurde und wieviele Arbeiter an dem Mammutprojekt beteiligt waren.
Die Jenaer Forscher, die an den Ausgrabungen in der Nähe von Nürnberg beteiligt waren, haben unter anderem nachgewiesen, dass die beim Kanalbau verwendeten Bäume exakt im Jahr 793 gefällt wurden - jenem Jahr, als Karl der Große nachweislich während seiner Weihnachtsreise an der 1200 Jahre alten Großbaustelle Station gemacht hat.
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