Die „Indianerschwärmerei" war ein Thema der ersten gemeinsamen Summer School von 16 Studenten der University of Washington aus Seattle (USA) und deutschen Studenten der Amerikanistik der Universität Jena. Unter der Leitung der Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Caroline Rosenthal wurden in Jena Aspekte amerikanischer und deutscher Identitäten diskutiert. Unterschiedliche Identitätskonzepte in der Beziehung von Ost und West - seien es die USA und Deutschland, oder spezifischer Ost- und Westdeutschland - wurden analysiert. Durch Impulsreferate und Workshops angeregt, arbeiteten die Studenten heraus, welche Bedeutung Indianervereinen in der DDR hatten und welche Wurzeln dieser sozialistischen Imagination der „roten Brüder" im fernen Amerika zugrundelagen. cd
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