Nachrichten

Jenaer Wissenschaftler weisen Bremseffekt in großen Windparks nach

Datum: 25.08.2015
Rubrik: Wissenschaft

Eine internationale Forschergruppe unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena hat einen Bremseffekt nachgewiesen, der die Energieerzeugung in großen Windparks erheblich reduziert. Bei ihrer Arbeit mit einem hochkomplexen Simulationsmodell fanden die Wissenschaftler heraus, dass sich die Windgeschwindigkeit und damit die Energieausbeute pro Turbine mit einer zunehmenden Menge von Windrädern reduziert. Dieses Ausbremsen des Windes führe den Forschern zu Folge dazu, dass selbst in den windstärksten Regionen die Energieausbeute bei maximal 1 Watt pro Quadratmeter, und damit deutlich unter den bisherigen Abschätzungen liegt. Die am Montag im Fachjournal der amerikanischen Akademie der Wissenschaften veröffentlichten Studie geht aber davon aus, dass selbst die größten Windparks der Welt bislang nicht die Dimension erreicht haben, die für den nachgewiesenen Bremseffekt verantwortlich sind.

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Neue Funde bringen alte Theorie ins...

Die Expansion des modernen Menschen aus Afrika verlief vermutlich anders, als bislang gedacht: Entgegen... [zum Beitrag]

Förderung für...

Seit Juli 2022 stärkt der Leibniz-Forschungsverbund Resilient Ageing die interdisziplinäre Zusammenarbeit... [zum Beitrag]

Strategien zur Vorbeugung...

Am Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut e.V. in Jena, konnte im Januar 2026 eine... [zum Beitrag]

Streulichtmethode ermöglicht...

Dr. Anne-Sophie Munser ist mit dem dritten Platz des Hugo-Geiger-Preises ausgezeichnet worden. Gewürdigt... [zum Beitrag]

Healthy Longevity. Gib deinem Leben...

Im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Science & Society“ wird am 19. März 2026 die Journalistin,... [zum Beitrag]

Hightech-Forschung –...

Winzige Bauteile für Mikrochips im Nanometerbereich und abhörsichere Quantenkommunikation über den... [zum Beitrag]

Geheimnis der Biosynthese von Chinin...

Jahrhundertelang galt es als Rätsel: Wie genau bildet der Chinarindenbaum seine wertvollen Alkaloide –... [zum Beitrag]

Förderung für den Thüringer...

Der Thüringer Wasser-Innovationscluster kann seine Arbeit fortsetzen: Das Bundesministerium für Forschung,... [zum Beitrag]

Präzise Synchronisation für...

Für sein neuartiges Synchronisationsverfahren, das in Quantenkommunikationsnetzen Anwendung findet, ist... [zum Beitrag]