Die IG Metall übt Kritik an der Art und Weise, wie die Beschäftigten der Jenoptik Laser GmbH erfahren haben, dass die Konzernführung 2016 den Abbau von 38 Vollzeitstellen plant. Bisher sei dem Betriebsrat kein schlüssiges Konzept vorgelegt worden, wie sich die Jenoptik Laser GmbH zukünftig wirtschaftlich aufstellen will, sagte Christian Patho von der IG Metall Jena-Saalfeld. Die Gewerkschaft fordert die Geschäftsführung auf, wieder zum kooperativen Handeln zurückzukehren. Wie tief die Enttäuschung der Interessenvertretung sei, zeige der offene Brief der Konzernbetriebsräte der Jenoptik. Wieder einmal werde die Belegschaft einer Jenoptik-Gesellschaft mit unsicheren Aussichten durch drohende Kündigungen in den Weihnachtsurlaub geschickt. Und wieder werde die in der Mitbestimmung gesetzlich geregelte umfassende und rechtzeitige Informationspflicht der Betriebsräte missachtet. cd
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