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Biomedizinische Probleme mit optischen Werkzeugen lösen

Datum: 23.03.2016
Rubrik: Wissenschaft

Mit einem von Ernst Abbe entwickelten Zeiss-Mikroskop mit Immersionsobjektiv entdeckte Robert Koch den Tuberkulose-Erreger. Heute arbeiten Physikochemiker und Intensivmediziner der Jenaer Universität an neuen spektroskopischen Verfahren für die Infektionsdiagnostik. Weltweit entwickeln Wissenschaftler neue optische Methoden, mit denen sie Lebensvorgänge besser verstehen, Volkskrankheiten wie Krebs und Alzheimer früher erkennen oder  wirksamer behandeln können. Dazu benötigen sie breites Grundlagenwissen sowohl in der Biomedizin als auch in den Naturwissenschaften und Mathematik - und natürlich auch Spezialwissen. Das vermittelt der neue Masterstudiengang „Medical Photonics". Gemeinsam mit Hochschullehrern der Chemisch-Geowissenschaftlichen und der Physikalisch-Astronomischen Fakultät entwickelte er im Zentrum für Medizinische Optik und Photonik das Programm des Studiengangs. Weitere Informationen gibt es unter www.medpho.uniklinikum-jena.de.

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