Wissenschaftlern aus Jena, Borstel, Aberdeen und London ist es gelungen, im Pilz Candida albicans ein Gift nachzuweisen, das entscheidend an dessen Aktivität als gefährlicher Krankheitserreger beteiligt ist. Ihre Entdeckung wurde im Journal „Nature" veröffentlicht. Jahrzehntelang waren Wissenschaftler auf der Suche nach Molekülen, die direkt für Gewebeschädigungen entscheidend sind. Dem deutsch-britischen Forscherteam ist es erstmals gelungen, beim Hefepilz Candida albicans - einem normalerweise harmlosen Darmbewohner, der bei vielen Menschen im Laufe ihres Lebens Infektionen hervorruft - ein echtes Toxin zu finden. Candidalysin bildet an der Membran der Wirtszelle Löcher und kann sie so zerstören. Am Beispiel von Schleimhautzellen des Mundes konnten die Wissenschaftler diesen Mechanismus nachweisen. In Jena kümmerte sich das Team um Prof. Bernhard Hube am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut um die molekulare Ebene des Aufeinandertreffens zwischen Pilz und Wirt. cd
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