Landtagspräsident Christian Carius vergab am Dienstag in Erfurt erstmals das landesgeschichtliche Forschungsstipendium. Es geht an den Historiker Andreas Schulz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Es dient der Förderung seines Promotionsprojekts „Reichs- und Landtagswahlen in den schwarzburgischen Fürstentümern 1867-1918". Das Stipendium fördert neue oder bereits laufende Dissertationsprojekte. Es ist mit monatlich 1 200 Euro dotiert und wurde in Zusammenarbeit mit der Historischen Kommission für Thüringen vergeben. Es hat eine Laufzeit von zunächst zwölf Monaten, die am 1. Juli 2016 beginnt. Nach positiver Evaluation besteht die Möglichkeit der Verlängerung um maximal ein weiteres Jahr. Zu den Aufgaben des Stipendiaten zählt ein öffentlicher wissenschaftlicher Vortrag, in dem das Forschungsprojekt präsentiert und zur Diskussion gestellt wird.
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