Thüringer Forscher haben eine spezielle antibiotikahaltige Beschichtung entwickelt, mit der es gelungen ist, Titanimplantate vor der Besiedlung mit infektionsauslösenden Bakterien zu schützen. In einer vorklinischen Studie haben die Unfallchirurgen, Materialwissenschaftler und Implantathersteller nachgewiesen, dass die neuartige Oberfläche im Vergleich zu herkömmlichen Implantaten einen wirksamen Schutz vor den Infektionen bietet. Beteiligt sind Wissenschaftler des Jenaer INNOVENT e.V., des Lehrstuhls für Materialwissenschaft der Universität Jena und des Thüringer Implantatherstellers Königsee Implantate GmbH. Das Verbundprojekt wurde vom Freistaat Thüringen mit EU-Mitteln in Höhe von rund 700 000 Euro gefördert. cd
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