Der japanische Erziehungswissenschaftler Prof. Hiroyuki Sakuma von der Tamagawa University erforscht an der Universität Jena die Reformpädagogik. Besonders das reformpädagogische Konzept des Jenaplans hat es ihm angetan. Mehr als 20 Jenaplan-Schulen in Deutschland und den Niederlanden hat er bereits besucht. Nun will er im Archiv der Universität Jena Originalhandschriften des Jenaplan-Gründers Peter Petersen und Protokolle aus den Anfängen der alternativen Schule studieren. Auch in Japan ist diese Methode sehr beliebt, allerdings wird dabei weniger auf eine Durchmischung der Altersgruppen gesetzt, sondern auf Homogenität gesetzt. In den kommenden drei Jahren möchte er - gefördert von der Japan Society for the Promotion of Science - mehr über die Effekte der heterogenen Gruppenarbeit erfahren.
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