Gute Nachrichten für die Osteuropa-Forschung an der Universität Jena: Das „Imre Kertész Kolleg Jena - Europas Osten im 20. Jahrhundert. Historische Erfahrungen im Vergleich" wird für weitere sechs Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Direktor Prof. Dr. Joachim von Puttkamer sieht den Zuwendungsbescheid in Höhe von 7,8 Millionen Euro als Bestätigung für die gute Arbeit der vergangenen Jahre. Vorausgegangen war eine positive Begutachtung im Herbst 2015. Die Bedeutung des östlichen Europas für den ganzen Kontinent habe weiter zugenommen. Die Geschichte Russlands und der Ukraine rücken stärker ins Blickfeld. Zu erwarten seien wechselseitige Impulse über die Binnengrenzen des Faches hinweg, in dem ja die Geschichte Russlands, Ostmitteleuropas und Südosteuropas eigenständig bearbeitet werden. Größeren Raum wird die Erforschung der Zeit nach 1989 einnehmen. cd
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