Wissenschaftshistoriker der Universität Jena starten ein Forschungsprojekt zur Digitalisierung von Schulwandkarten. Seit etwa 1850 erlebten Schulwandkarten einen regelrechten Hype, sagt der Wissenschaftshistoriker Dr. Andreas Christoph vom Ernst-Haeckel-Haus. Nicht nur unter geographischen Gesichtspunkten kamen sie zum Einsatz, sondern auch, um ökonomische oder gesellschaftliche Zusammenhänge zu illustrieren. Sie drückten das jeweilige Weltbild ihrer Zeit aus. Weil dies einen unglaublichen Fundus an Erkenntnissen bereitstellt, der momentan eingerollt in den Archiven verstaubt, wurde das Projekt CANVAS konzipiert. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt mit 8 .000 Euro. Damit wird u.a. für neun Monate eine Wissenschaftlerstelle an der FSU finanziert. cd
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