Die Soziologin Dr. Tine Haubner der Universität Jena hat ein Buch zur Rolle von Laien in der Altenpflege veröffentlicht. Ihre Die Dissertation ist im Campus-Verlag erschienen und trägt den Titel „Die Ausbeutung der sorgenden Gemeinschaft. Laienpflege in Deutschland". Darin beleuchtet die Soziologin die gegenwärtige Ausbeutungssituation in der deutschen Pflege. Die Ausgebeuteten in ihrer Untersuchung, für die sie für den Deutschen Studienpreis 2017 der Körber-Stiftung nominiert ist, sind die ungeschulten Kräfte in der Altenpflege. Nutznießer sei der Staat, der das Geld stattdessen nicht in die professionelle Pflege investiert. Haubner vertritt die radikale These, dass die Pflegepolitik seit Ende der 90er Jahre gezielt Laienpfleger rekrutiert mit dem Ziel, Kosten einzusparen.
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