Der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer in Thüringen war 2017 mit sechs Prozent der höchste seit der Jahrtausendwende. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht hervor. Ausgewertet wurden die Daten von rund 447 000 AOK-Versicherten. Jedes AOK-Mitglied war im Durchschnitt rund 22 Tage arbeitsunfähig geschrieben. Nach Regionen betrachtet wurde in Jena mit rund fünf Prozent der niedrigste Krankenstand registriert. Die meisten Ausfalltage wurden durch Muskel- und Skeletterkrankungen verursacht, gefolgt von Atemwegserkrankungen, Verletzungen und psychischen Erkrankungen. Den höchsten Krankenstand gab es erneut bei der Öffentlichen Verwaltung und Sozialversicherung. Der niedrigste Wert war bei Banken und Versicherungen zu verzeichnen. cd
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