Lange Zeit wagte sich niemand so recht an die Erforschung von Psilocybin – dem Molekül, das den Zauberpilzen ihre Magie verleiht. Aufgrund seiner bewusstseinserweiternden, halluzinogenen Wirkung bezog es in der Wissenschaft seit den 60er Jahren eher eine Randposition. Seit einigen Jahren floriert jedoch die Erforschung des Wirkstoffs wieder, denn klinische Studien in aller Welt belegen die lindernde Wirkung bei therapieresistenten, schweren Depressionserkrankungen. Grund genug für Prof. Dr. Dirk Hoffmeister von der Universität Jena, sich genauer mit der Substanz zu befassen. Erst im vergangenen Jahr deckte er mit seinen Mitarbeitern die Prozesse auf, mit denen der Pilz Psilocybin produziert – und entwickelte seitdem mit Jenaer Kollegen gleich zwei alternative Herstellungsmöglichkeiten. Zwei Fachmagazine veröffentlichten nun die Ergebnisse. Foto: Dirk Hoffmeister/FSU
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