In Jena haben seit Beginn der Corona-Pandemie vier von zehn Unternehmen (41 Prozent) Kurzarbeit angemeldet. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Die NGG beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Danach haben bis Ende April 1 099 der insgesamt 2 673 Betriebe in der Stadt Kurzarbeitergeld bei der BA beantragt. Zu Beginn der Pandemie im März waren es noch 287 Firmen. Jens Löbel, Geschäftsführer der NGG-Region Thüringen, findet das Rettungspaket der Bundesregierung zwar gut, für die Beschäftigten komme die beschlossene Erhöhung des Kurzarbeitergeldes jedoch zu spät. So steigt das Lohnausfallgeld erst nach sieben Monaten Kurzarbeit auf 80 Prozent (Eltern: 87 Prozent) des Netto-Einkommens. Für Köchinnen, Kellner und Hotelangestellte sei das, laut Löbel, eine enorme Durststrecke.
Umso wichtiger sei nun, eine Perspektive für die langsame Wiederbelebung des Gastgewerbes zu finden. Bei jedem Restaurant, das in Jena wieder öffnen wolle, müssten die Behörden kontrollieren, ob die Schutzmaßnahmen für die Gäste ausreichen, so die NGG. Um die Beschäftigten optimal vor Infektionen zu schützen, sei eine gründliche Gefährdungsbeurteilung nötig. Außerdem bedarf es ausreichend Personal, das sich um die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln kümmert. Doch bis wieder ein „Stück Normalität“ in die Branche einziehe, bleibe der Schaden für Beschäftigte und Betriebe groß. Nach Angaben der Arbeitsagentur haben bis Ende April bundesweit 751 000 Betriebe Kurzarbeit angemeldet – 115 000 davon im Hotel- und Gaststättengewerbe. Das sind 72 Prozent aller Betriebe der Branche. Foto: NGG
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