Psychiater des Universitätsklinikums Jena koordinieren einen europäischen Forschungsverbund, der einen Blutbiomarker für das Ansprechen der Therapie mit Ketamin etablieren will. Der Wirkstoff gilt als Hoffnungsträger für die Behandlung bei schweren Depressionen und akuter Selbstmordgefährdung. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation leiden in Deutschland mehr als vier Millionen Menschen unter einer Depression. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen schlägt die Standardtherapie nur unzureichend, bei einem weiteren Drittel gar nicht an. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird von der EU und dem Bundesforschungsministerium im Rahmen des NEURON-Netzwerkes mit 800 000 Euro gefördert. cd/Foto: UKJ
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