In einer Studie haben Bioinformatiker des Universitätsklinikums Jena zusammen mit Partnern aus Berlin, Jena, Leipzig und Bad Langensalza das SARS-CoV-2-Genom in Thüringer Stichproben mit in Deutschland, Europa und weltweit verbreiteten Viruslinien verglichen. Fazit: Das Virus verändert sich, wie es statistisch zu erwarten war. Die Proben aus Deutschland lassen sich acht Hauptlinien zuordnen, von denen vier auch in Thüringen nachgewiesen wurden. Die in Großbritannien, Brasilien oder Südafrika verbreiteten Mutationslinien, für die ein höheres Ansteckungspotential bzw. schwächere Immunantworten vermutet werden, sind bislang noch nicht darunter. Die Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass sich in Europa hochfrequente Abstammungslinien auch in Deutschland und Thüringen verbreiten werden. Bei den derzeitigen Inzidenzen sei eine engmaschige molekulargenetische Überwachung des Infektionsgeschehens notwendig, sagt Prof. Dr. Mathias Pletz, Direktor des Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Jena. Foto: Michael Szabó/UKJ
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