Am Montag fand unter dem Motto "Nazi-Terror-Fern oder ganz nah? - Rechter Alltag in Gera" im voll besetzten Luthersaal der evangelischen Kirchgemeinde ein Informations- und Diskussionsabend statt. Das Interesse am Thema war sehr groß. Prof. Dr. Funke aus Berlin stellte die Kontinuität rechtsextremer Präsenz, wie sie hier in Gera vor Ort erlebt wird, in den Zusammenhang der bundesweiten rechten Szene. Dabei machte er deutlich, dass es sich bei der Ideologie dieser Gruppen und Personen zweifelsfrei um nationalsozialistische Gesinnung handelt, die sich in verbaler als auch direkter Aggressivität und Menschenverachtung äußert. Genau diese Ideologie ist es auch, die direkt in den Terror führt. Trotz unterschiedlicher Positionen in Einzelfragen waren sich die Anwesenden darüber einig, dass sowohl das rechtsstaatliche als auch zivilgesellschaftliche Engagement gegen die rechten Fanatiker verstärkt werden muss. Auch wenn staatliche Verbote krankes Gedankengut nicht aus der Welt schaffen und das Problem endgültig lösen können, so wurde dennoch von der Mehrheit der anwesenden ein NPD-Verbot und stärkeres rechtsstaatliches Vorgehen gegen Kameradschaften, Hass-Webseiten und Rechtsrock befürwortet. Grundlegend bleibt aber immer wieder eine Stärkung der Demokratie, vor allem durch eine gute Sozial-, Bildungs- und Jugendpolitik.
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