Die Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Karl-Volkmar-Stoy-Schule haben gestern den neuen Gedenkort zum Nationalsozialismus auf dem ehemaligen Gelände der Firma Topf & Söhne in Erfurt besucht. Die Geschichte dieser Firma zeigt exemplarisch die zivile Mittäterschaft an der Vernichtung der europäischen Juden im dritten Reich.
Anhand ausgewählter Beispiele diskutierten die Schüler, inwieweit die Firma oder wenigstens Einzelpersonen sich einer Zusammenarbeit mit der SS hätten verweigern können. In diesem Zusammenhang wurden die diktatorischen Rahmenbedingungen angesprochen, die dazu führten, dass nur sehr wenige zivilen Ungehorsam leisteten oder gar offenen Widerstand wagten. mk
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