In Jena ist Anfang 2026 das Verbundprojekt AVATAR-Transfer gestartet. Ziel ist es, Forschungsergebnisse zur sicheren Nutzung sensibler Gesundheitsdaten in die Praxis zu überführen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit rund 8,7 Millionen Euro gefördert und läuft bis Ende 2028. Koordiniert wird das Vorhaben vom InfectoGnostics Forschungscampus Jena und der Navimatix GmbH.
Als Folgeprojekt von „AVATAR“ soll es zentrale Forschungsergebnisse systematisch in konkrete Anwendungen der Medizin und Gesundheitswirtschaft überführen. Durch die enge Einbindung von Industriepartnern soll mit AVATAR-Transfer eine voll funktionsfähige Plattform zur anonymisierten Datenverarbeitung entstehen, die auf die Bedarfe der Wirtschaft abgestimmt ist. Beteiligt sind 16 Partner aus Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft, die meisten davon aus Thüringen.
Foto: InfectoGnostics
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