Das MRT-Forschungszentrum am Universitätsklinikum Jena trägt den Namen von Werner Kaiser, der als Professor für Radiologie die Magnetresonanz-Mammografie maßgeblich mitentwickelt hat. Heute steht das Werner-Kaiser-Forschungszentrum mit seiner hochmodernen technischen Ausstattung und anerkannten methodischen Expertise im Bereich der bildgebenden Forschung sowie dem Forschungsdatenmanagement Partner für Arbeitsgruppen aus Medizin, Psychologie und den Verhaltenswissenschaften sowie angrenzenden Grundlagen- und Datenwissenschaften. Dieses Angebot kann das Team aus Physik, Informatik und Ingenieurwissenschaften nun deutlich ausbauen. Mit der Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft als wissenschaftliches Gerätezentrum kann das WKFZ seine beiden Bereiche Magnetresonanztomographie und Forschungsdatenmanagement zu einer integrierten Plattform ausbauen.
Das Zentrum verfügt über ein 3-Tesla-Ganzkörper-MRT, ein 7-Tesla-Ganzkörper-Hochfeld-MRT und ein 9,4-Tesla-Kleintier-MRT sowie über IT-Hardware mit sehr umfangreicher und auf Bilddaten spezialisierte Rechen- und Speicherleistung für die Entwicklung von Modellen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Auf dieser Grundlage wird das Team in den kommenden fünf Jahren Methoden weiterentwickeln, sein institutionenübergreifendes Forschungsdatenmanagement ausbauen, standardisierte Datenanalyseabläufe etablieren und eine verbesserte Umgebung für die Entwicklung von KI-Lösungen bereitstellen.
Foto: Karl-Heinz-Herrmann/UKJ
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