Eine markante Nase, die Augenfarbe, ein fliehendes Kinn – es gibt viele hervorstechende Eigenschaften, anhand derer wir Gesichter erkennen. Doch nicht nur optische Merkmale helfen uns dabei, Menschen zu identifizieren. Auch biographisches Hintergrundwissen über eine Person spielt bei den Prozessen im Gehirn, die dem Abspeichern und Wiedererkennen von Personen zugrunde liegen, eine große Rolle. Das fanden Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena in einer neuen Studie heraus. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler im Forschungsjournal Cerebral Cortex.
Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das Erkennen eines Gesichts kein rein visueller Prozess ist, sondern dass unser Gehirn sehr schnell konzeptuelles Wissen über Menschen mit visuellen Informationen integriert.
Foto: Jens Meyer/Universität Jena
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