Die deutschen Experten auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik in den Lebenswissenschaften trafen sich in Jena zur Jahrestagung des Vereins BioMST (Biomikrosystemtechnik). Über 40 Forscher und Anwender des Netzwerkes präsentierten ihre neuesten Erkenntnisse. Besonders auf der Suche nach neuen Antibiotika werden Biochips zunehmend an Bedeutung gewinnen, sagt Dr. Thomas Henkel, Gruppenleiter für Mikrofluidik am Jenaer Institut für Photonische Technologien IPHT. Um neue Wirkstoffe gegen multiresistente Erreger zu finden, baut er mit seiner Gruppe Mikrolabor-Chips, die in schneller Abfolge von Mikroorganismen freigesetzte, bislang unbekannte Naturstoffe auf antimikrobielle Aktivität testen. Forschungspartner sind u.a. das Leibniz Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie in Jena und die Universität Jena. cd
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