Das Universitätsklinikum Jena erweitert das Behandlungsangebot für Kinder und Jugendliche. Angeboten wird das sogenannte therapeutische Klettern in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik. Davon profitieren können Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren, die stationär behandelt werden. Schon vor zwanzig Jahren wurde entdeckt, dass Klettern nicht nur reiner Sport ist, sondern auch der Psyche gut tut. Durch das Klettern soll das Selbstbewusstsein gefördert werden. Die Kinder erleben Gefühle und lernen, was es heißt, zu vertrauen, sagt der Sporttherapeut Peter Lorenz. Momentan nehmen sechs Patienten am therapeutischen Klettern teil. Seit drei Monaten wird das Konzept des therapeutischen Kletterns auch in der Eltern-Kind-Therapie eingesetzt. cd
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