Der Jenaer Historiker Dr. Daniel Stahl erhält heute den Förderpreis „Opus Primum" der VolkswagenStiftung. Der Wissenschaftler der Universität Jena hat in seiner Dissertation untersucht, welche Bemühungen es in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg gab, nach Südamerika geflüchtete SS-Männer vor Gericht zu bringen. Als Ergebnis liegt nun das Buch „Nazi-Jagd. Südamerikas Diktaturen und die Ahndung von NS-Verbrechen" vor, in dem er argumentiert, dass die Nazi-Jagd nicht allein Teil der strafrechtlichen Aufarbeitung der NS-Verbrechen war, sondern auch der Auseinandersetzung mit den Diktaturen Südamerikas. Der Förderpreis „Opus Primum" der VolkswagenStiftung ist mit 10 000 Euro dotiert. cd
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