Slawisten der Universität Jena erhalten eine Förderung der „Gerda Henkel Stiftung" für ihr Südosteuropa-Forschungsprojekt. „Symbiosen und Kooperationen zwischen Christen und Muslimen in mehrheitlich muslimisch bewohnten Regionen Südosteuropas" lautet der offizielle Titel. Geleitet wird es vom Südslawisten Prof. Dr. Thede Kahl. Sein Mitarbeiter Francesco Reinerio stammt ursprünglich aus Turin und hat in Jena seinen Masterabschluss in Südosteuropastudien absolviert. Ihm wurde durch die „Gerda Henkel Stiftung" ein zweijähriges Promotionsstipendium bewilligt. Die Fördersumme beläuft sich auf fast 40 000 Euro. Geforscht wird im neuen Projekt nicht etwa vom Schreibtisch aus, sondern im Rahmen mehrerer Reisen direkt vor Ort. Im Frühjahr wird Reinerio zunächst Südwestserbien und anschließend Montenegro besuchen. cd
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