Das Geodynamische Observatorium der Fridrich-Schiller-Universität in Moxa feiert am 16. und 17. Mai sein 50. Jubiläum. Die Messstation in der Nähe von Pößneck ging am 1. Januar 1964 in Betrieb und dient zu Langzeitbeobachtungen von Veränderungen der Erdoberfläche und des Schwerefeldes der Erde. Die Anlage in Moxa besitzt eines von weltweit nur 30 supraleitenden Gravimetern, mit denen kleinste Veränderungen des Erdschwerefeldes registriert werden können. Seit kurzem werden im Moxaer Observatorium auch Verformungen der Erdoberfläche gemessen. Zum Festkolloquium am 16. und 17. Mai werden im Jenaer Institut für Geowissenschaften mehr als 80 Wissenschaftler aus ganz Europa erwartet. Neben zahlreichen Fachvorträgen steht dann auch ein Besuch des Observatoriums in Moxa auf dem Programm.
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