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Physiker von der Uni Jena forscht in Stanford

Datum: 21.07.2014
Rubrik: Wissenschaft

Der Physiker Dr. Christian Rödel von der Friedrich-Schiller-Universität hat jetzt ein Stipendium von der VolkswagenStiftung bewilligt bekommen. Im Rahmen des sogenannten Peter-Paul-Ewald-Fellowships erhält er in den kommenden drei Jahren eine Förderung von 330 000 Euro. Christian Rödel arbeitet gemeinsam mit Kollegen vom Institut für Optik und Quantenelektronik daran, mithilfe eines Plasmaspiegels Attosekundenpulse zu erzeugen. Die Physiker beschießen eine Oberfläche mit einem Laserpuls, wobei sich diese stark aufheizt und heiße dichte Materie entsteht - ein sogenanntes relativistisches Plasma. Das Plasma fängt an zu schwingen, wird zu einer Art beweglichem Spiegel und wandelt die darauf fokussierte Laserstrahlung in ultrakurze Attosekundenpulse um. Das Stipendium ermöglicht ihm zudem einen Forschungsaufenthalt im US-amerikanischen Stanford, um dort Experimente mit dem derzeit weltgrößten Röntgen-Freie-Elektronen-Laser „Linac Coherent Light Source" durchzuführen. fs

 

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