Reisen erweitert den Horizont, bedeutet einen Wissenszuwachs und damit verbunden oft auch die Adaption neuer Verhaltensweisen. Dass dies nicht erst seit gestern, sondern vielmehr seit Jahrtausenden gilt, beweisen einmal mehr jüngste Forschungsergebnisse von Dr. Peter Stein von der Universität Jena. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Arabian archaelogy and epigraphy" veröffentlichte der Semitist einen Beitrag, in dem er zwei Funde aus Mleiha im arabischen Emirat Schardscha am Persischen Golf näher beleuchtet. Auf dem Gelände der dortigen Ausgrabungsstätte entdeckten einheimische Forscher eine kleine, silberne Tafel sowie einen abgebrochenen Henkel einer Amphora aus dem späten 3. Jahrhundert v. Chr. - beide waren mit Inschriften in Hasaitisch versehen, der Sprache, die vor 2.000 Jahren in der Region gesprochen wurde.
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