Eine Jenaer Tagung widmete sich im letzten Jahr dem Thema „Sowjetische Gesellschaftsverbrechen in der russischen Erinnerungskultur: Orte - Akteure - Identitäten". Nun wurde eine Webseite freigeschaltet, die wissenschaftlich distanziert eine Außensicht auf den Umgang mit den Erinnerungsorten in Russland dokumentiert. Unter www.gedenkmuster.uni-jena.de/ entstand eine anspruchsvolle Seite, die einen Zugang zu den Verbrechen der Stalin-Ära ermöglicht. Um dafür Texte zu erstellen und dabei den journalistischen Kriterien zu genügen, gingen die beteiligten Studenten für eine Woche in Klausur. Dafür wurde ihnen das Tagungshaus der Gedenkstätte Buchenwald zur Verfügung gestellt. iz
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