Ab dem 50. Lebensjahr sind Krebs und degenerative Erkrankungen wie Herzversagen, Demenz oder Diabetes die häufigsten Todesursachen. Da die Lebenserwartung in den letzten anderthalb Jahrhunderten drastisch gestiegen ist, hat auch die Häufigkeit altersspezifischer Erkrankungen zugenommen. Während in der Altersgruppe der 60-Jährigen Krebs noch die häufigste Todesursache darstellt, nimmt sein Anteil mit zunehmendem Alter ab, weil dann die degenerativen Erkrankungen an Bedeutung gewinnen. Was dahintersteckt, haben Forscher aus Kiel, Jena und dem US-amerikanischen Maryland gemeinsam untersucht. Erste Erkenntnisse deuten auf eine Wechselwirkung zwischen geschädigte DNA in den Zellen alternder Menschen und dem Versuch der Selbstheilung des Immunsystems hin.
Foto: Nadine Grimm, Fritz-Lipmann-Institut
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