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Strahlentherapie und Krebsbehandlung

Datum: 28.02.2019
Rubrik: Wissenschaft

30 000 Menschen werden am Universitätsklinikum Jena jährlich wegen einer Krebserkrankung behandelt. Etwa zwei Drittel von ihnen erhalten im Laufe ihrer Erkrankung eine Strahlentherapie in der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, die von Prof. Dr. Andrea Wittig geleitet wird. Die Strahlentherapie ist neben Operation und Chemotherapie zentraler Bestandteil der Krebstherapie. Die ionisierende Strahlung zerstört die Erbsubstanz vorhandener Krebszellen, die dadurch absterben. Die exakte Diagnostik mit modernen Verfahren in der Bildgebung, weiterentwickelte Bestrahlungstechniken, permanente Bildkontrolle während der Behandlung, die für jeden Patienten individuell berechnete Lagerungstechnik, die ständige Anpassung der Strahlenintensität – all das ermöglicht, die Strahlendosis millimetergenau dahin zu lenken, wo sie wirken soll. Dabei können Organe und Gewebe in der Nachbarschaft eines Tumors weitgehend geschont werden. So kann das Risiko von Nebenwirkungen immer weiter vermindert werden. Foto: UKJ/Schroll

 

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