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Fachschaft Medizin schreibt Brief an Ministerpräsidenten

Datum: 08.05.2019
Rubrik: Wissenschaft

Die Fachschaft Medizin der Universität Jena hat sich mit einem Brief an Ministerpräsident Bodo Ramelow gewandt. Die Vertreter der zukünftigen Ärzte am Universitätsklinikum verweisen darin auf die prekäre Situation bei der Bestellung eines neuen Dekans und wissenschaftlichen Vorstandes und auf die Konsequenzen für die ärztliche Ausbildung in Thüringen. Die Fachschaft ist in großer Sorge um die Zukunft des Standortes und um die Ausbildung. Seit längerem gebe es gravierende Mängel in der Qualität des Studiums, für die seitens der Fakultätsleitung und des Klinikumsvorstandes nur in Ansätzen Lösungen vorgelegt worden seien. Die Ausbildung wird nach Darstellung der Fachschaft entgegen des Auftrages aus dem Thüringer Hochschulgesetz den wirtschaftlichen Interessen in der Patientenversorgung untergeordnet. Nach Angaben der Fachschaft würden gegenwärtig nur elf Prozent der Medizin-Studenten später am Jenaer Uni-Klinikum arbeiten wollen. cd/Foto: Archiv

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