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Präzisionsmedizin: Tumorgewebe molekülgenau analysieren

Datum: 14.02.2022
Rubrik: Wissenschaft

Das Universitätsklinikum Jena arbeitet in einem europäischen Verbund an der Geräteentwicklung, die eine schnelle und kostengünstige Krebsdiagnose auf der Basis von Raman-Bildgebungstechnologien und künstlicher Intelligenz ermöglichen soll. Die sechs Partner im Projekt werden mit insgesamt 3,3 Millionen Euro vom European Innovation Council gefördert. Die Beurteilung von Gewebeproben – ob sie Tumorzellen enthalten, in welchem Stadium der Tumor ist und wie er sich entwickeln wird – ist zeitaufwändig und hängt von der Erfahrung ab. Zudem liefert diese histopathologische Analyse keine Informationen über molekulare Eigenschaften der Krebszellen, die den Therapieerfolg beeinflussen können. Das jetzt startende Projekt nutzt die Bildgebungstechnologie der Raman-Spektroskopie, die ohne Färbung des Gewebes auskommt und auch molekulare Signaturen erfasst. Das Jenaer Team ist der klinische Partner im Verbund. Foto: Christin Ebert/UKJ

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