Die Universität Jena erhält zwei neue Graduiertenkollegs. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft heute bekanntgegeben. Für die Kollegs, die offiziell Anfang 2023 starten, wird in den kommenden fünf Jahren eine Förderung von mehr als zwölf Millionen Euro erwartet. Außerdem sind Jenaer Wissenschaftler an einem weiteren Graduiertenkolleg beteiligt, dessen zweite Phase bewilligt wurde. In den Kollegs werden materialwissenschaftliche, philologisch-geistesgeschichtliche und ökologische Fragestellungen erforscht. Am neuen materialwissenschaftlich-medizinischen Graduiertenkolleg zu Material-Mikroben-Mikroumgebungen sind Forscher aus Physik, Chemie, Biologie, klinischer Medizin und Mikrobiologie der Universität und des Universitätsklinikums beteiligt. Sie wollen eine maßgeschneiderte Plattform antimikrobieller Biomaterialien entwickeln. Im Mittelpunkt des neuen Graduiertenkollegs „Autonomie heteronomer Texte in Antike und Mittelalter“ stehen Texte, die bewusst in Abhängigkeit von älteren Texten treten, um deren Inhalte in neuer Form weiterzugeben und zu aktualisieren. Foto: Jan-Peter Kasper/Universität Jena
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