Um den Einfluss von Gravitation auf die Ausbreitung von Licht zu untersuchen, sind Wissenschaftler normalerweise auf astronomische Längenskalen und die Beteiligung enormer Massen angewiesen. Dass es auch anders geht, zeigen Physiker der Universitäten Jena und Erlangen-Nürnberg. In der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Photonics beantworten sie Fragen von astronomischer Tragweite in der Enge ihres Labors. Sie lenken dabei den Fokus auf eine unterschätzte Materialeigenschaft - die Krümmung von Oberflächen. Um die Lichtausbreitung in gekrümmten Räumen im Labor zu untersuchen, bedienen sich die Wissenschaftler um Prof. Dr. Ulf Peschel von der Universität Jena eines Tricks: Statt alle vier Dimensionen der Raumzeit zu verändern, reduzieren sie das Problem auf zwei Dimensionen und untersuchen die Lichtausbreitung entlang gekrümmter Oberflächen.
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