In zwei neuen Forschungsarbeiten konnten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und der TU Ilmenau zeigen, dass Pflanzenbestimmungen mit kostenlosen Smartphone-Apps wie Flora Incognita oder Meldedaten aus Plattformen wie iNaturalist als Datenquelle für Forschungsfragen sehr gut geeignet sind. So bilden sie den jährlich wiederkehrenden Lebenszyklus der Pflanzen (Phänologie), wie Blattaustrieb, Blüte, Fruchtbildung, Laubfärbung und -abwurf, ab. Dieser Zyklus ist eng mit den lokalen klimatischen Bedingungen verknüpft und wird zudem von Klimaänderungen beeinflusst. Das hat Konsequenzen für natürliche Nahrungsketten, aber auch für die Landwirtschaft. Traditionell wird die phänologische Beobachtung mit Freiwilligen durchgeführt, deren Zahl seit Jahren rückläufig ist und sich meist nur auf bestimmte Regionen und Pflanzenarten beschränkt. Die Apps und Meldeplattformen stellen, wie die Forschungsarbeiten belegen, eine verlässliche Quelle dar und ermöglichen Forschungen zu unterschiedlichen Fragestellungen.
Foto: S. Hejja
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