Prof. Dr. Klaus Ries von der Universität Jena hat jetzt unter dem Titel „Romantik und Revolution" ein Buch herausgegeben, das die Mehrzahl der Beiträge einer gleichnamigen internationalen Tagung im Juni 2009 versammelt. Laut Ries werde im Buch insbesondere auf die europäische Perspektive der Romantik Wert gelegt. So hat Harald Bluhm die romantischen Motive in Edmund Burkes Revolutionskritik untersucht. Ein weiterer Aspekt wird von Helmut Schanze unter dem Titel „Romantik und Politik" beleuchtet. Der renommierte Romantik-Forscher Schanze untersucht in seinem Beitrag das politische Handeln der Romantiker, das weitgehend ausgeblendet wird. Das neue Buch möchte dazu einen Beitrag leisten, mit liebgewordenen Stereotypen aufzuräumen.
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