Im vorletzten Heimsspiel des Jahres hatten die Korbjäger von Science City Jena am Ende erneut das Nachsehen und unterlagen gegen die OeTTINGER Rockets Gotha am späten Sonntagnachmittag mit 80:88. Die 2.412 Zuschauer - darunter rund 400 Fans aus der Gothaer „Blauen Hölle" - sahen ein packendes und umkämpftes Spiel. Denn die Derbystimmung auf den Rängen spornte auch die Protagonisten auf dem Parkett an. Die ersten fünf Punkte der Partie erzielten die Gäste, Jena blieb aber dran und ging kurz vor der ersten Viertelsirene mit 24:23 in Führung. Science City konnte sich kurzzeitig mit acht Punkten absetzen (33:25), doch zur Pause trennten beide Mannschaften nur ein Punkt. Mit einer 47:46-Führung der Hausherren kamen beide Mannschaften aus der Kabine. Sowohl Gotha als auch Jena versenkten den Ball je einmal im gegnerischen Korb, bevor sich der Punktestand (49:48) durch das intensive Spiel auf beiden Seiten fast drei Minuten lang nicht änderte. Gotha war danach besser im Spiel gegen die Schützlinge von SCJ-Trainer Björn Harmsen. Diese mussten mit der Foulbelastung kämpfen, kamen aus dem Spielrhythmus und haderten einige Male mit den Entscheidungen der Unparteiischen. Dennoch kämpfte sich der SCJ nochmals zurück und ließ den Gothaer Vorsprung von acht auf einen Zähler schrumpfen. Doch am Ende gingen die Siegpunkte ein weiteres Mal an die Gäste. „Wir schaffen es derzeit leider nicht, die knappen Spiele zu gewinnen," ärgerte sich der Jenaer Trainer nach dem Spiel.
Science City Jena konnte in dieser Saison in Heimspielen lediglich zwei Siege aus sieben Partien einfahren und ist seit vier Spielen sieglos. Somit steht der SCJ nach dem dreizehnten Spieltag punktgleich mit Chemnitz und Kirchheim knapp unterhalb des Playoffstriches. Zum Tabellenachten Heidelberg fehlt aber nur ein Sieg. Dieser soll am besten schon am kommenden Sonntag, 14. Dezember, im letzten Heimspiel des Jahres gegen den ambitionierten Liganeuling Hamburg Towers (Tabellenplatz 6) eingefahren werden. Tip-Off in der Sparkassen-Arena ist 16:30 Uhr. (td)
Die Höhepunkte der Partie sowie die Reaktionen der Beteiligten sehen Sie in der Montagsausgabe des JenaJournals.
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